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There is no free lunch - isn't it?

There is no free lunch - es gibt nichts umsonst. Ist das so?

Zumeist ist wirklich nichts umsonst. Ein bisschen was muss dafür getan werden. Es macht aber einen großen Unterschied zwischen "ein bisschen was" und "richtig viel".

 

Ich bin Abonnent bei der Philatelie der Deutschen Post. Viermal im Jahr bekomme ich postfrische Sondermarken. Die meisten Sondermarken sind ohne Aufschlag. Die mit Aufschlag nennen sich dann Wohlfahrtsmarken. Ich mache das hauptsächlich um mich inspirieren zu lassen, besondere Marken auf Briefe zu kleben.

 

Exkurs: Im Laufe eines Jahres brauche ich dann die Marken weitgehend auf. Wobei es immer gut ist, wenn eine Briefmarke zur Hand ist, denn das kann die Versendung von wichtiger Post schon mal um Tage verzögern oder beschleunigen. Das wären übrigens dann die Opportunitätskosten (anderes Thema; kommt hier demnächst) schlechter Lagerhaltung. Denn Briefmarken sind lagerfähige Güter. Zwar verlieren die im Laufe der Zeit Klebekraft und auch Kaufkraft - mit der Portoerhöhung. Aber ein wichtiger Brief, der für weniger als ein Euro im gesamten Bundesgebiet zugestellt wird, ist bei rechtem Licht betrachtet ein Schnäppchen; mit Prio (inkl. Tracking) rund zwei Euro. Immer noch ein Schnäppchen. 500 km, selbst nur 50km bei diesen Spritpreisen mit dem Auto ist teurer - zumal der Zeitaufwand...; Opportunitätskosten; aber das hatten wir schon...

 

Zurück zum Inspirieren lassen: Briefmarken sind Botschafter; Augen- und Herzenöffner. Die nichts extra kosten. Selbst das Bekleben mit besonderen Briefmarken lässt bei den Absendenden schon Endorphine ausschütten. Diejenigen, die dieses Hormonausschütten nicht erleben, kleben in der Regel keine besonderen Briefmarken. There are free lunches. Wenn wir wollen. Jedesmal, wenn wir Briefe verschicken.

 

 

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