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MINT für Lösungen

von Marcus H.V. Lohr - 15. Mai 2026

 

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Also jene Disziplinen, mit denen China gerade die Führung in der Welt übernimmt.

 

Einschub: Liste aus dem ASP-Critical Technology Tracker

ASPI’s Critical Technology Tracker - ASPI

 

Der deutschen Politik hängt mit zunehmendem Gewicht der Mühlstein der Rentenfrage um den Hals, weil dieses seit Adenauer bekannte auf uns zukommende Problem immer wieder verschoben wurde, ... und zunehmend zu gesellschaftlichem Sprengstoff wird.

 

Vor dem Hintergrund der oben durch China und den USA getriebenen technologischen Disruptionen kann menschliche Arbeit nicht Altersversorgung und Pflege der Gesellschaft finanzieren.

 

Der Politik aber fällt hierzu nichts anderes ein - hier etwas plakativ, aber in den großen Linien korrekt. 

Besonders ernüchternd ist, dass auch den ganzen Wirtschaftsexperten und Wirtschaftsweisen keine anderen Stellhebel einfallen als an menschlichem Arbeits-Input herumzuschrauben: Beitragssätze, Beitragszeiten, Rentenniveau.

 

Dabei werden wir - Teaser - schneller als uns lieb ist - über sogenannte unneccessary eaters unterhalten müssen.

 

Anstatt wir Potenziale aus neuen Technologien nutzten, die uns auch noch geopolitisch energetisch zunehmend unabhängiger machen würden, erlässt unsere Regierung Kabinettsbeschlüsse zu Gesetzen, die sogar der Normenkontrollrat als eines der schlechtest gemachten Gesetze ever einstuft, man könnte das in Anlehnung an Habecks Heizhammer als Reiches Verunsicherungszange bezeichnen.

 

China macht uns die Elektromobilität vor. Und Chinas Marktmacht ist dabei der Gorilla im Ring.

Die Mechanik ist bei der Gebäudewärme nicht anders. - Trotz aller erdrosselnder Bürokratie haben wir aber noch nicht einmal einen Überblick, wie die Gebäudewärme sich in einer Ranggrafik auf die 40 Mio. Wohneinheiten aufteilt. Das ist keineswegs trivial oder egal, denn politische Entscheidungen nur auf Basis des Durchschnitts abzuleiten, hat ebensolches Risiko wie bei den Einkommen. Alleine die Position von Median und Durchschnitt wäre sinnvoll zu wissen.

vgl. hierzu mein Kapitel "Gebäudewärme" im Fachbuch Dezentrale Wärmeversorgung.

 

Obwohl Deutschland flächendeckend bis 2023 neue Daten zur Korrektur der seit Jahrzehnten verfassungswidrigen Grundsteuer erhoben hat, kam niemand auf die Idee, die Heiz-Energie mitzuerheben. Das wäre ein wichtiger Atlas gewesen.

Wenn man als Zwischenfazit beachtet, dass Deutschland im Durchschnitt über 80 Mrd. € pro Jahr an Fossilimporten importiert, siehe Grafik (Analyse der KfW), dann wird Folgendes deutlich:

Da gibt es ein riesiges Sparpotential und damit Investitionspotenzial, denn Fossilimporte werden jedes Jahr quasi durch den Kamin gejagt, während Investitionen in Erneuerbare (Solar, Wind, Batterien), die man stattdessen damit machen könnten, ihre Rendite immer wieder abwerfen.

Wenn man diese Hebelwirkungen aus Elektrifizierung nun zu Ende denkt, ergibt sich daraus ein Einsparpotenzial der Fossilimporte von etwa 1.000 TWh oder mindestens 2/3 dieser 80 Mrd. € (welche in Stressjahren wie 2022 (Putin) und 2026 (Iran) natürlich nach oben explodieren, einsparen.

Die durch die deutsche Politik induzierte Unsicherheit in der Garage und im Heizungskeller, zuletzt durch das vom Normenkontrollrat neue Heizungsgesetz als praxisfern, kaum verständlich und bürokratisch ist nicht alles. 

Die Wohnsituation haben die meisten entwickelten Länder besser gelöst als Deutschland. In 3 Generationen nach dem 2. Weltkrieg haben wir es - jahrzehntelang mit den Überschüssen als Abonnement-Exportweltmeister - nicht fertig gebracht, die Mieterquote unter 50% zu drücken und Wohneigentum zu schaffen.

Die unsägliche Wohnungspolitik fällt Deutschland jetzt auf die Füße.

 

Die Wohn-Preise sind ähnlich sensitiv wie die der Energie:

 

Fehlen nur 3 bis 5% im Markt, explodieren die Preise, das ist beim Wohnen nicht anders als bei der Straße von Hormoz.

 

Das erleben wir auf dem Wohnungsmarkt.

 

Seit ich Mitte der 1990er in der baunahen Grundstoffindustrie Station machte, sprach man von einem Gleichgewicht mit 400.000 Neubauwohnungen pro Jahr. - Seit Jahren bewegen wir uns bei 200.000 Neubauwohnungen pro Jahr, und nur die Unbedarftesten können sich ernsthaft über steigende Mieten wundern. - Außerdem sind die Baukosten aufgrund explodierender Regularien ebenfalls explodiert. Mit Keller und Garage zu bauen wird zunehmend unfinanzierbar.

 

Diese politik-induzierten Ausgabenexplosionen und Unsicherheiten auf der Seite von Mobilität, Heizen, Wohnen treffen auf zunehmend nicht mehr wirksam funktionierende Lohnsysteme.

 

Die hier im Blog durchgeführte Analyse zeigt, dass sich etwa 70% Reibungsverluste in unserem Arbeitssystem befinden. Ein Durchschnittslohnempfänger muss 3,5 h arbeiten, um sich in unserem bürokratischen Sozialversicherungs- und Steuerdschungel eine Stunde eines Kollegen leisten zu können.

 

Es ist möglicherweise mehr als nur eine zufällige Übereinstimmung, der beiden zu hebenden Faktoren 3,5 bei Elektrifizierung und Arbeitseffektivität. - Das könnte ein Lösungsansatz sein.

Neue Geschäfts- und Exportmodelle sowie neue Ansätze zur Finanzierung der sozialen Aufgaben wie Alter und Pflege werden umso wichtiger, als diese mathematisch nicht mehr vom Faktor menschlicher Arbeit finanziert werden können. 

 

Die aktuellen Ansätze zur Sozialstaatsreform sind daher nur ablenkende Beruhigungspillen, die nur denen über ihre Amtszeit helfen, die die notwendigen Einsichten verzögern.

In diesem Blog wurde entwickelt, wie sich der exponentielle und disruptive Hochlauf von KI und Robotics auf unsere gesellschaftlichen Modelle auswirken wird. Hierzu noch einmal eine Tabelle, die zeigt, wie groß der Kostendruck disruptiver Technologie durch Artificial Labor sein wird. 

 

Artificial Labor (AL) definiere ich als AI x Robotics.

Das Silicon Valley spricht seit geraumer Zeit von "Unnecessary Eaters" - unnötigen Essern!

 

Hier müssen wir ansetzen, um eine Spaltung der Gesellschaft zu vermeiden.

 

Menschliche Arbeit kann rein mathematisch mit diesen disruptiven Hebelwirkungen nicht konkurrieren.

 

In diesem Blog wurde entwickelt, dass die disruptierenden Geschäftsmodelle Plattform- und Pyramidenmodelle sind. - Deren Margenstärke basiert auf der Infrastruktur der gesamten Gesellschaft.

 

Entsprechend müssen diese Geschäftsmodelle auch diese Infrastruktur der Gesellschaft bezahlen.

 

...

 

Was bleibt sind viele Fragen, weniger des Warum und des Was, sondern des Wie ... wir bleiben dran.

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