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8 Menschheitsaufgaben für eine ½ Generation (2)

Warum sind wir als Individuum viel klüger als Ameisen, als Gemeinschaft aber viel dümmer?

von Marcus H.V. Lohr

Dieser Blog möchte gerne ein wachsendes Bewusstsein schaffen. Für Lösungen der Probleme, die keine sein müssten, wenn wir unseren Verstand gebrauchten! - Ein wichtiger Bestandteil unseres Ansatzes sind kluge Fragen, denn: „In einer klugen Frage liegt die halbe Antwort“. 

Lesezeit: 4 Minuten (800 Wörter)

 

Wer das hier nicht liest, wird seine Hirnwürmer nicht (er)kennen!

Er hörte die drei Lügen jeden Tag:

„Bei mir ist alles ganz anders.“

„Ich habe schon alles probiert.“

„Ich habe keine Zeit.“

… manchmal hörte er sogar sich selbst

… lügen!

Gedicht: Marcus H.V. Lohr

Warum sind wir als Individuum viel klüger als Ameisen, als Gemeinschaft aber viel dümmer?

Es dürfte keinen Zweifel geben, dass der Mensch als „Corona-Krone“ der Schöpfung den besten Denkapparat hat, den die Geschichte bislang hervorgebracht hat. Warum also sind Ameisen erfolgreicher als Menschen? - Und warum bringen sich Menschen selbst um (ihre eigenen Lebensgrundlagen)?

Der Mensch bewegt sich entlang und als Folge seiner Systeme eher in Richtung abwärts. Der einzelne wird zwar immer schlauer und wissender, weil er auf den Schultern von Riesen steht und Menschen in der Lage sind, Wissen zu übertragen. Und zwar nicht nur wie bei niederen Lebensformen durch die Auslese der Evolution, sondern bewusst. Aber andererseits entwickelt sich durch die Bevölkerungsexplosion und die Beschleunigung unsere kollektive Intelligenz eher nach unten. An unserer sozialen Fähigkeit rund 150 menschliche Beziehungen zu überschauen (die sogenannte Dunbar-Zahl nach ihrem Entdecker, dem Anthropologen Robin Dunbar), hat sich nichts geändert. Daran ändern auch 5.000 „Freunde“ auf facebook nichts.

 

Die Intelligenz der Einzelnen oder die Intelligenz der Gemeinschaft

Warum haben wir die Intelligenz der Gemeinschaft verloren?

Es gibt Parasiten, Hirnwürmer, die machen eine „Umweg-Akquise“. Die „kapern“ sich zunächst Ameisen. Bei der betroffenen Ameise steigen sie dann ins Hirn und machen sie dann verrückt. Die Ameise vergisst dann ihre Aufgabe. Sie entzieht sich der gemeinschaftlichen Aufgabe. Der Hirnwurm treibt sie aus dem gemeinschaftlichen Bau und bringt sie dazu, sich an einem Grashalm festzubeißen. So fest, dass sich ihre Kiefer verkrampfen und nicht mehr loslassen. Ähnlich wie bei einem Stromschlag. Da hängt sie nun, die mit dem Hirnwurm infizierte Ameise … am Grashalm … festgebissen … und wird von einem Weidetier gefressen. Einem Schaf, einem Rind, einem Reh, … Mission accomplished. Dort treibt er dann sein weiteres Unwesen.

Gute Fragen – Kernkompetenz dieses Blogs:

ü  Habe ich mir das alles ausgedacht?

ü  Kann man sich so etwas ausdenken?      

ü  Wer ist die Ameise?

ü  Wer ist das Schaf?

ü  Wer ist der Hirnwurm?

Sind die Ameisen die Dummen vielen? Das Kanonenfutter?

Die Schafe die Mainstream- und System-Gläubigen?

Die Viren die Klugen, die Manipulierenden, die an den Hebeln der Systeme und der Macht?

Wer sieht jetzt die Parallele zu FakeNews?

Wie kann eine ganze Gesellschaft Jahrzehnte, teilweise Jahrhunderte in die falsche Richtung laufen? – Die Mutter aller Probleme: unsere Systeme! Unsere Systeme!

Die Herausforderungen liegen in der Systemstabilität. Diese ist enorm! Egal von welcher Seite, von außen oder von innen, man reformieren möchte, egal ob Diktatur oder Demokratie, egal, ob in Wirtschaft, Gesellschaft, Religion oder Wissenschaft.

 

Die folgende Darstellung zeigt bei angenommener Lebenserwartung von 80 Jahren die verbleibenden Lebenstage. Diese Grafik zeigt das Missverhältnis zwischen der Verantwortung für das eigene Leben, und der Verantwortung für die Generationen danach. Sollte man also das Wahlrecht gewichten mit Restlebenstagen? Das Gegenteil ist ja der Fall: Die Jugend darf gar nicht wählen, muss falsche Entscheidungen aber am längsten ausbaden. Die „Alten“ bekommen regelmäßig Wahlgeschenke, weil sie die größte Wählerschicht ausmachen.

Sind wir Schöpfer oder Opfer?

Warum arbeiten wir? Die Antwort ist bei der überwiegenden Mehrheit ernüchternd. „Weil ich muss. Liebe füllt keinen Kühlschrank!“ Der homo sapiens demens, die „Corona“ der Schöpfung, verbringt seine Zeit mit Arbeit, im Wurzelgrunde, weil er muss. Zukunft ohne Sinn!

ü  Wie konnte das passieren?

ü  Arbeiten in Zukunft die vielen Maschinen für alle Menschen oder die meisten Menschen für die wenigen Schlüssel-Maschinen, die wenigen Menschen gehören?

ü  Wie werden oder sollen Menschen individuell und in Organisationen im Zeitalter der Wissensgesellschaft arbeiten?

ü  Wie wird sich die Arbeit im System Mensch-Maschine verändern?

ü  (Wann) werden die Maschinen die Menschen ablösen?

 

„Willst du der Technologie dienen oder soll sie dir dienen?“

Menschen lieben Geschichten. Es gab Geschichten vor der Schrift! – Im Folgenden entblättern wir wie falsch die Geschichten sein können, die Menschen sich gegenseitig erzählen.

Es ist ein kluger Ansatz 3 Arten von Geschichten und Gesetzmäßigkeiten hinter diesen Geschichten zu unterscheiden:

Ø  Geschichten und Gesetze über die Natur,

Ø  Geschichten und Gesetze über Dinge und

Ø  Geschichten und Gesetze über menschliche Ideen und Ideologien.

 

Geschichten, die von Menschen gemacht sind, unterscheiden sich fundamental von Geschichten, die uns die Natur erzählt. – Der Mensch stellt die Dinge auf den Kopf.

Inspiriert zu dieser Darstellung hat mich der amerikanische Psychologe Barry Schwartz, dem ich in der nächsten Folge eine Matrix widme.

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